Reisen mit Hund 2020 – Risiken im Ausland vermeiden

Wenn man im Jahr 2019 davon gehört hätte, dass es im Jahr darauf massive Einschränkungen des persönlichen Lebens geben würde, hätten viele an Fake News gedacht. Doch seit dem 31. Dezember 2019 ist kein Stein mehr auf dem anderen: An diesem Tag hat die Weltgesundheitsorganisation WHO eine neue Lungenentzündung bestätigt, die zunächst in der Provinz Wuhan in China aufgetreten ist.
 
Viele Deutsche verfolgten zwar mit Sorge die Nachrichten, konnten sich jedoch nicht vorstellen, dass die Pandemie einmal Mitteleuropa erreichen würden. Weit gefehlt, denn im Nu verbreitete sich Covid-19 bekanntlich auf der ganzen Welt. Zahlreiche strenge Auflagen waren die Folge. So kam es in vielen Ländern wie auch in Deutschland ab Mitte März 2020 zum Lockdown, Schulen wurden geschlossen, die Reisebranche brach völlig zusammen. Erst nach vielen Wochen gab es erste Lockerungen.
 
Wirklich sicher reisen wird man vermutlich erst dann wieder können, wenn es eine Impfung gegen die heimtückische Krankheit gibt. Doch auf die wohlverdienten Ferien muss man dennoch nicht verzichten: Inlandsurlaub 2020 - Die bessere Wahl (auch für den Hund) lautet das Motto.

Urlaub mit dem Hund in Zeiten von Covid-19

SennenhundSeit dem Ausbruch der Covid-19 Pandemie hat sich das Leben massiv geändert. Die Regierung reagiert auf steigende Fallzahlen mit weitreichenden Maßnahmen, die das öffentliche und private Leben einschränken. Von diesen unsicheren Zeiten sind auch Hundebesitzer betroffen: Selbst, wenn man sonst während des Urlaubs den Vierbeiner in einer Tierpension oder bei Bekannten unterbrachte, ist die Lage im Jahr 2020 anders. Niemand weiß, welche Regelungen zur Urlaubszeit gelten 
 
Was manche Tierbesitzer vielleicht stört, freut Hunde ungemein. Aufgrund der Corona-Pandemie können viele Reisen ins Ausland nicht durchgeführt werden. Kaum jemand riskiert eine Flugreise zu planen, die vielleicht wegen einer Reisebeschränkung ins Wasser fällt. Somit entscheiden sich die meisten Deutschen für einen Aufenthalt in der Heimat. Den Hund innerhalb von Deutschland mitzunehmen, ist in den meisten Fällen kein Problem. Ein Urlaub mit Hund in der Heimat bietet zahlreiche Vorteile:
  • Während der Ferien hat man endlich einmal genügend Zeit für den Vierbeiner. Gemeinsame Wanderungen oder der Aufenthalt an einem Hundestrand fördert die Bindung zwischen Mensch und Tier
  • Bei einer Reise im Inland ist die Fahrzeit kürzer und daher mit dem Tier leichter zu bewerkstelligen. Wichtig dabei, während der Fahrt für die Sicherheit des Tieres zu sorgen. Dabei hilft eine geeignete Transportbox.
  • In den meisten Fällen erfolgt die Anreise mit dem privaten PKW. Diese Art an das Ferienziel zu gelangen ist für Hundebesitzer ideal. Wann immer Mensch und Tier eine Pause brauchen, kann man stehenbleiben und für Bewegung sogen
  • Innerhalb Deutschlands ist die medizinische Versorgung von Mensch und Tier gewährleistet. Sollte man plötzlich Symptome einer Covid-19 Erkrankung an sich bemerken, kann man leichter z einem Test kommen wie im Ausland
  • Außerdem benötigt man für die Ferien mit dem Hund im Inland keine zusätzlichen Impfungen und gesundheitliche Atteste

Mit dem Hund auf Reisen – was ist zu beachten?

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen heißt ein bekanntes Sprichwort. Damit es nur von positiven Erlebnissen zu berichten gibt, sollte man rechtzeitig mit der Planung beginnen. Immerhin muss man nicht nur für sich selbst, sondern auch für das Tier einiges einpacken. Auf jeden Fall mitzuführen ist der Heimtierausweis. Darin sollten die Impfungen des Tieres vermerkt werden. Wichtig ist außerdem, die Polizzennummer und eine Kontaktinformation der Haftpflichtversicherung für das Tier aufzuschreiben. 
 
Viele tierfreundlichen Unterkünfte stellen zwar viele Utensilien für den Vierbeiner bereit, es lohnt sich dennoch zwei Näpfe mitzunehmen. Ein Wasser- und Futternapf gehört zum Reisegepäck des Tieres dazu. Da manche Hunde sensibel auf eine fremde Umgebung reagieren und möglicherweise fremdes Futter verweigern, sollte man für empfindliche Tiere das von zu Hause gewohnte Futter mitnehmen. Da die Tier- und Supermärkte in Deutschland dieselben Produkte führen, kann man beim Urlaub im Inland jederzeit Futter nachkaufen. Leine, Beißkorb und das Lieblingsspielzeug dürfen beim Urlaub mit dem Vierbeiner ebenfalls nicht fehlen. 

Spannende Erlebnisse mit dem Hund in Deutschland

In Deutschland gibt es unzählige Ferienziele, die sich für einen Aufenthalt mit dem Vierbeiner eignen. Zwei- und vierbeinige Wasserratten fühlen sich zum Beispiel an der Nord- und Ostsee wohl. In vielen Orten gibt es weitläufige Hundestrände, wo ein gemeinsames Bad mit dem vierbeinigen Liebling möglich ist. Als Eldorado für Hundebesitzer ist zum Beispiel Cuxhaven-Sahlenburg bekannt. Hier stehen gleich drei Hundestrände zur Auswahl. Auch Trassenheide in Mecklenburg-Vorpommern hat einen herrlichen Hundestrand zu bieten. Außerdem gilt der Ferienort generell als hundefreundlich. 
 
Wen es nicht an das Meer, sondern in die Berge zieht, hat in Deutschland die Wahl: Egal ob im Bayerischen Wald, im Sauerland oder in der sächsischen Schweiz, das gut beschilderte Wegenetz bietet Traumtouren für Tier und Mensch. Wichtig ist, das Tier in Gebieten mit hohem Wildaufkommen an der Leine zu führen. Besonders auf Almen ist während der Weidezeit Vorsicht geboten: Kühe erkennen in freilaufenden Hunden eine Gefahr. Daher sollte man sich an die Regeln halten und das Tier an die Leine nehmen. 
 
Foto: Sennenhunde © Wikimedia / Leuchtender Hund
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