Byzantinischer Dom aus dem 11. Jahrhundert

Markusdom

Foto © wikimedia /MarkusMark

Der byzantinische Dom San Marco aus dem 11. Jahrhundert bekam auch den Namen Goldene Basilika, da sich an den oberen Wänden und der Decke des Doms unzählige goldene Mosaiken befinden. Mit einer Gesamtfläche von über 4.000 m² beherbergt der Dom eine der größten Mosaikflächen der Welt. Der Markusdom war lange Zeit eine der bedeutendsten musikalischen Einrichtungen von Venedig.

Übersicht über die Infos dieser Seite

Informationen zum Markusdom

Adresse und Eingang

Adresse

San Marco 328

Eingang

vom Piazza San Marco

Foto © wikimedia /Casey Muller

Öffnungszeiten

November bis Ostern:

Dom: 9:45 Uhr bis 17 Uhr, Sonn- u. Feiertags 14 - 16 Uhr

Museum: 9:45 Uhr bis 16:45 Uhr

Pala d'Oro: 9:45 bis 16 Uhr, Sonn- u. Feiertags 14 - 16 Uhr

Schatzkammer: 9:45 bis 16 Uhr, Sonn- u. Feiertags 14 - 16 Uhr

Glockenturm 9:30 Uhr bis 15:45 Uhr

Foto © wikimedia / Gvf

Ostern bis November:

Dom: 9:45 Uhr bis 17 Uhr, Sonn- u. Feiertags 14 - 17 Uhr

Museum: 9:45 Uhr bis 16:45 Uhr

Pala d'Oro: 9:45 bis 17 Uhr, Sonn- u. Feiertags 14 - 17 Uhr

Schatzkammer: 9:45 bis 17 Uhr, Sonn- u. Feiertags 14 - 17 Uhr

Glockenturm: Ostern bis Juni und Oktober 9 - 19 Uhr

                      Juli bis September 9 - 21 Uhr

Preise

Der Eintritt in den Dom ist frei. Für die Besichtigung folgender Räumlichkeiten muss eine Gebühr entrichtet werden:

Markusmuseum

Pala d'Oro

Schatzkammer

Glockenturm

Für Gruppen ab 15 Personen gibt es ein ermäßigtes Gruppenticket.

Foto © wikimedia / Tteske

Besichtigungsdauer

insgesamt 1-2 Stunden

Tipps

Auch wenn die Schlange am Eingang recht lang ist, geht es zumeist recht zügig voran. Der Eintritt in die Basilika ist frei, doch für die Besichtigung mancher Räumlichkeiten muss eine Gebühr entrichtet werden.

Bitte bedenken Sie, dass es sich um eine religiöse Stätte handelt und kleiden Sie sich dementsprechend.

Gepäck muss außerhalb der Kirche aufbewahrt werden. An der Nordfassade des Markusdoms gibt es dazu Möglichkeit.

Das Fotografieren und Filmen in der Kirche ist verboten.

Bitte unterhalten Sie sich im Innern des Doms leise und verzichten Sie auf Telefonate.

Foto © wikimedia / Nino Barbieri

Anreise

Vaporetto Linien 1, 2, 51

Geschichte und Architektur

Geschichte

Im Jahr 829 wurde der Bau einer Kirche begonnen, um dort die Gebeine des Evangelisten Markus aufzunehmen. Diese Kirche wurde daher dem heiligen Markus geweiht, der von nun an Stadtheiliger von Venedig sein sollte. Der Dom, wie wir ihn heute sehen, wurde ab 1062 gebaut.

Architektur

 

Der Dom wurde nach byzantinischer Architektur errichtet. Er wird von 5 Kuppeln gekrönt: an jedem Arm eine und eine am Kreuzungspunkt. Ab dem 14. Jahrhundert wurden weitere Anbauten im gotischen Stil vorgenommen.

Foto © wikimedia / Prof saxx

Fassade:

An der Frontseite befinden sich fünf Eingänge mit Bögen mit Mosaiken. Die vier seitlichen Mosaiken beschreiben die Legende von der Überführung der Gebeine des Markus. Das mittlere Mosaik stellt das Jüngste Gericht dar.

 

 

Über den Bögen stehen die Stadtheiligen Konstantin, Demetrius, Markus, Georg und Theodor.

Foto © wikimedia / it:Utente:Adriano

 

 

Unter der Statue des heiligen Markus befindet sich das goldene Relief des Markuslöwen.

Foto © wikimedia / Qmeuh

 

Unter dem Markuslöwen ist ein Viergespann aus vergoldeter Bronze zu sehen. Es ist eine Kopie des 1204 aus Istanbul, damals Konstantinopel, gestohlenen Viergespanns.

Foto © wikimedia / Nino Barbieri

 

Die Fassade wurde mit Marmor verkleidet und enthält unzählige Säulen und Skulpturen.

Foto © wikimedia / Maria Schnitzmeier

Im Dom:

Mosaike:

Der Boden des Markusdoms ist voller ornamentaler Mosaiken aus Marmor.

Die Wand ist unten mit Marmorplatten verkleidet. Der obere Teil der Wand und die Decke enthalten unzählige Mosaiken mit Goldgrund. Daher der Name "Goldene Basilika". Die ältesten Mosaiken sind aus dem 11. Jhd., die meisten aber aus dem 13. Jhd. Mit einer Gesamtfläche von 4.240 m² befindet sich im Markusdom eine der größten Mosaikflächen der Welt.

Wie die Mosaiken angebracht wurden:

Auf dem nassen Putz wurde die farbige Skizze gezeichnet. Die Steinchen aus gefärbtem Glasfluss und Glassteinchen mit eingeschmolzenen Gold- und Silberfolien wurden zu zwei Drittel in den Mörtel gedrückt. Die verschiedenen Winkel der Steine lassen das Licht unterschiedlich reflektieren und so das Bild lebendiger werden.

Foto © wikimedia / Aleister Crowley

 

Ausstattung:

Das Pala d'Oro, Goldantependium des Hochaltars, ist eines der berühmtesten Stücke im Markusdom.

Die Chorschranke oder Ikonostasis vor dem Chorraum mit Figuren der Apostel, Maria, Johannes und dem Triumphkreuz wurde 1394 von Dalle Masegne kreiert.

Foto © wikimedia / Aleister Crowley

 

 

Die Orgel von San Marco ist aus dem Jahr 1909.

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